Frühling 2019 Sonderreise

Reiseprogramm   Inbegriffen   Wichtige Hinweise   Was uns auszeichnet   Preise

ACHTUNG! DIE HIER AUFGEFÜHRTE REISE HAT BEREITS STATTGEFUNDEN. DER ANGEZEIGTE INHALT DIENT LEDIGLICH DER NACHLESE. EINE ÄHNLICHE REISE FÜR FRÜHLING 2019 IST IN PLANUNG.

DIE REISEDATEN FÜR 2019 LAUTEN: DO 21. MÄRZ bis SA 13. APRIL 2019 (24 TAGE AB ZÜRICH RETOUR)

Hauptreise: Hochsaison der Kirschblüte
22. März bis 7. April 2018 (17 Tage)

Zusatzwoche: Rund um das Seto-Binnenmeer
Verlängerung bis 14. April 2018 (24 Tage)

Bar-Spring2014

Höhepunkte & Reiseroute

  • Metropole Tokyo mit TV-Turm “Sky Tree”, zweithöchstes Bauwerk der Welt
  • Tagesausflug zum Nationalsymbol, dem heiligen Berg Fuji
  • Zenkoji Tempel in Nagano
  • Übernachtung in kleinem Onsen-Dorf in den Alpen von Nagano
  • Bauerndorf Shirakawago (UNESCO Weltkulturerbe)
  • Handwerkerstadt Takayama mit seinen traditionellen Fachwerkhäusern
  • Übernachtung in Tempel auf Tempelberg Mt. Koya (UNESCO Weltkulturerbe)
  • Die alten Tempelstädte Nara und Kyoto zur Kirschblütenzeit
  • Der 15 Meter hohe Bronze Buddha von Nara
  • Fushimi-Inari Schrein der 10’000 roten Tore
  • Goldener Pavillon, Zen-Steingärten, div. Tempel und Schreine
  • Zwei Übernachtungen im Ryokan des Bäderdorfes, mit grosszügigem Kaiseki Essen (traditionelles mehrgängiges Menü) und heissen Bädern
  • 3 Fahrten mit dem Shinkansen Superschnellzug

In der 3. Zusatzwoche

  • Kurashiki mit seinen historischen Wasserkanälen und Lagerhäusern
  • 2 Tage Inselaufenthalt und Aktivitäten mit Lokalbevölkerung
  • Übernachten auf der heiligen Schrein-Insel Miyajima
  • Gedenkstätte und Friedensmuseum Hiroshima
  • Burg des Weissen Reihers in Himeji (UNESCO Weltkulturerbe)
  • Osaka City, zweitgrösste und zweitwichtigste Handelsstadt
  • Zwei Übernachtungen in Ryokan mit Kaiseki Essen und heissen Bädern
  • 3-4 Fahrten mit dem Shinkansen Superschnellzug

Glossar:
Onsen = heisse Quelle/Bad mit Mineralwasser natürlichen Ursprungs
Ryokan = traditionelle Gaststätte mit japanischen Zimmern
Kaiseki = traditionelles mehrgängiges Menü
Shinkansen = Japan’s Hochgeschwindigkeitszug
Schrein = Religiöse Stätte der Shinto-Religion (Hauptreligion neben
dem Buddhismus)


Reiseprogramm

Tag 1
Abflug ab Zürich Flughafen nach Tokyo (via Dubai).

Tag 2
Ankunft im frühen Abend am International Airport Narita. Transfer in die Hauptstadt Tokyo. Gemeinsames Willkommens-Essen.
Übernachtung in Topklasse Hotel. Die Lobby im obersten Stock bietet eine tolle Aussicht auf die Flussgegend und das zweithöchste Bauwerk der Welt, den 2012 fertig gestellten Fernsehturm Sky Tree (634 m hoch).

Tag 3
Nach einem leckeren Frühstück mit direkter Sicht rüber auf den TV Turm, liegt es auf der Hand das Wahrzeichen auch zu besteigen. Bei gutem Wetter haben wir von der obersten Plattform eine grandiose Sicht über die Millionenmetropole, und mit etwas Glück zeigt sich auch der Fuji erhaben in der Ferne. Willkommen in Tokyo!!
Auf der weiteren Stadtbesichtigung durch Tokyo sind geplant: Fahrt mit der Hochbahn zur künstlichen Insel Odaiba, Spaziergang beim Sensoji Tempel von Asakusa und in verschiedenen Parks. Die ersten Kirschblüten, auf Japanisch Sakura genannt, sollten jetzt in Tokyo zu blühen beginnen

Tag 4
Tagesausflug zum heiligen Berg Fuji: Wir begeben uns in die Fuji-Fünf-Seen Region (900 müM), ein beliebtes Ausflugsziel der Tokyoter rund um den majestätischen Berg, der eigentlich ein 3’776 Meter hoher Vulkan ist. Bei gutem Wetter erwartet uns eine magische Sicht auf den Sitz der Götter, der seit Jahrhunderten Kunst & Kultur weit über die Landesgrenzen massgeblich beeinflusst hat. Quellwasserteiche, eisige Lavahöhlen und ein atemberaubender Blick von einem Berghügel ziehen jeden in ihren Bann und lassen uns erahnen, weshalb die Fuji Region ins UNESCO Weltkulturerbe (2013) aufgenommen wurde.

Tag 5
Freier Tag zur Erholung.
Fakultative Entdeckungstour zu Fuss durch die versteckten Hinterquartiere von Tokyo. Dies ist eine besondere Tour auf der es viel Ungeahntes zu entdecken gibt, wir können eine Teilnahme wärmstens empfehlen. Falls die Kirschbäume in Blüte stehen, machen wir einen Spaziergang durch die weissrosa gefärbten Alleen. Bei Vollblüte erscheinen unscheinbare Flussufer, Parks und Verkehrsstrassen in einer surrealen Farbenpracht.

Tag 6
Zeitreise in den Winter. Mit dem Shinkansen rauschen wir nach Nagano (Winter Olympiade 1998) und besichtigen den Zenkoji Tempel aus dem 7. Jahrhundert, einer der wichtigsten Tempel des Landes. Nachdem wir im Tempel den Schlüssel ins Paradies gefunden haben, geht’s weiter mit dem Lokalzug in die Bergtäler von Nagano in ein kleines Onsen-Dorf.

Übernachtung in einem Ryokan mit traditionellem Abendessen.

Tag 7
Heute sind die Schneeaffen dran! Bei kaltem Wetter genehmigen sich die sonst zurückgezogen lebenden Rotgesichtsmakaken ein heisses Bad in den offenen Quellen und lassen sich von niemandem und nichts stören. Entspannt mit der ganzen Familie/Gruppe badend, geben sie ein nur allzu menschliches Bild von sich. Am Nachmittag Erkundung des Onsen-Dorfes und fakultativer Rundgang zu den öffentlichen Badehäusern.

Übernachtung in einem Ryokan mit traditionellem Abendessen.

Tag 8
Weiterreise ins Dörfchen Shirakawago (UNESCO Weltkulturerbe 1995) mit seinen einzigartigen mit Reet (Schilf) gedeckten Bauernhäusern, die bis zu 300 Jahre alt sind. Die beinahe meterdicken Dächer müssen in aufwendiger Arbeitsweise alle paar Jahrzehnte ersetzt werden, was nur mit Hilfe der ganzen Dorfgemeinschaft möglich ist.

Transfer ins Handwerkerstädtchen Takayama im Zentrum der nordjapanischen Alpen.

Übernachtung im Hotel.

Tag 9
Der weitherum bekannte Morgenmarkt von Takayama bietet eine grosse Auswahl ausschliesslich lokaler Produkte an. Das tief in den Fels gebaute Hida Festwagen Museum beherbergt die grösste Holztrommel der Welt (Durchmesser 2.73 m, Gewicht 4.5 t). Die prächtigen Wagen werden an Festtagen hervorgeholt und mit viel Lärm und Heiterkeit durch die Stadt gezogen.
Bummeln zwischen Fachwerkhäusern könnte nicht schöner sein, hat sich hier doch eine einmalige Altstadt erhalten wie aus dem Bilderbuch. Gemütliches Flanieren durch die charmanten Gassen und Innenbesichtigung eines vormals privaten Fachwerkhauses vermitteln dem Besucher Einblicke in vergangene Zeiten.

Tag 10
Heute geht es weiter nach Nara, Wiege der japanischen Kultur und Hochblüte (UNESCO Weltkulturerbe 1998). Eine abwechslungsreiche Fahrt mit dem Regionalzug entlang Fluss und Tal bringt uns in 2.5 Stunden über 150 km Distanz zurück in die Zivilisation ins Flachland der Grossstadt Nagoya. Mit dem schnellen Shinkansen fahren wir nochmal die gleiche Distanz und erreichen nach nur 35 Minuten bereits Kyoto, von wo eine weitere Regionalbahn uns zur alten Hauptstadt Nara bringt.

Die mächtige 48 m hohe Halle des Todaiji Tempels ist das grösste traditionelle Holzgebäude der Welt. Die ursprüngliche Halle aus dem Jahr 752 wurde mehrmals neu gebaut und ist heute rund 30% kleiner als das Original. Der darin verehrte 15 m hohe und 500 t schwere Buddha aus Bronze scheint die Hand zum Grusse zu erheben (die Hand allein ist so gross wie ein erwachsener Mensch). Diese Sitzhaltung zeigt den Buddha nach Erreichen der Erleuchtung.

Der benachbarte Grosse Kasuga-Taisha aus dem Jahre 768 ist der wichtigste Schrein in Nara und beherbergt auf seinem heiligen Grund 4 innere Schreine die 4 Gottheiten gewidmet sind. Eindrücklich ist der von 2’000 Steinlaternen gesäumte Zugangsweg sowie die weiteren 1’000 Bronzelaternen, die in einem inneren Rundgang aufgehängt sind. Sie stehen symbolisch für die Anzahl Kasuga Schreine die es im ganzen Land gibt. Besonders nachts ist dies ein beeindruckender Anblick.

Der Schreinanlage befindet sich mitten in einem riesigen Waldgelände, dem Nara Hirschpark wo handzahme Hirschen und Rehe frei herumlaufen. Seit dem Jahr 841 ist es hier verboten zu jagen oder Bäume zu fällen. In der nativen Shinto Religion sind Waldtiere häufig Boten der Götter – was aber nicht heisst dass sie sich himmlisch benehmen. Unachtsamen Touristen wird skrupellos die Tasche angeknabbert.

Falls noch Zeit ist und die Batterien noch nicht leer, machen wir einen Spaziergang durch den grossen Isuien Landschaftsgarten (13’500 m2) der mit zahlreichen Bepflanzungen und mehreren Teehäusern aufwartet. Sehr geschickt in den Garten integriert sind der Todaiji Tempel im Hintergrund und der benachbarte Hügelberg Wakakusayama.

Tag 11
Heute reisen wir auf den Mount Koya (UNESCO Weltkulturerbe 2004), der heilige Tempelberg und spirituelles Zentrum des Shingon Buddhismus. Erstmals im Jahre 816 durch den Gründer und Grossmeister Kobo Daishi besiedelt, ist aus der einstigen “Einsiedlerkartause” ein ganzes Tempeldorf mit über 120 Tempeln herangewachsen. Übernachtung selbstverständlich in einem der Tempel. Als Abend- und Morgenmahl gibt es Shojin Ryori, ein kleines Festmahl das aus rein veganen Zutaten besteht. Teilnahme am Morgengebet möglich.
Essen wurde über die Jahrhunderte hochstilisiert. In buddhistischen Klöstern entwickelte sich dies zum Shojin Ryori, einer grundsätzlich einfachen aber nahrhaften Mahlzeit aus rein pflanzlichen Zutaten. Nach allen Regeln der Kunst angerichtet, ist alleine die ästhetische Komposition schon eine sättigende Augenweide.

Für diesen spirituellen Ausflug reisen wir wie die Wandermönche nur mit leichtem Gepäck. Das Hauptgepäck ist bereits unterwegs zur nächsten Destination.

Tag 12
Die Hauptstadt der gleichnamigen Präfektur Wakayama wird zu Unrecht übersehen und taucht in kaum einem Reiseprospekt auf. Auf dem lokalen Fischmarkt sehen wir wie ein Thunfisch zerlegt wird. Dies ist regelrecht eine Kunst, handelt es sich doch um rechte Brocken die ein Anfänger niemals alleine zerteilen könnte. Für die grössten Thunfische braucht es sogar 2-3 Männer und ein über 1 Meter langes Messer, das eher einem Samuraischwert gleicht.

In einem abseits gelegenen Puppenschrein sind über 20’000 Puppen versammelt. Für viele Japaner besitzen Puppen eine Seele und haben die Fähigkeit, Einfluss auf das Schicksal der Menschen zu nehmen. Um nun Puppen die nicht mehr in Gebrauch sind nicht einfach im Abfall zu entsorgen, nimmt sich der Schrein ihrer an. Schliesslich möchte man die lieb gewonnenen Puppen nicht achtlos wegwerfen, und wer weiss, sie könnten einem das Entsorgen ja auch übel nehmen.

Es finden sich nicht nur Puppen des Mädchenfests hier, auch andere puppen-ähnliche Figuren werden hier auf ihre letzte Reise vorbereitet. Am Tag des Mädchenfests hält der Schrein ein eigenes Fest ab. Mehrere Bootsladungen mit alten Puppen werden aufs Meer entsendet. Starker Wellengang lässt die Puppen über Bord fallen und sie versinken in die Tiefe. Krankheiten und Unglück nehmen sie mit sich, damit ihre ehemaligen Besitzer nicht davon befallen werden

Tag 13
Heute geht es endlich nach Kyoto, der 1000-jährigen Kaiserstadt die streng genommen ihren Titel heute noch hält. Auch Kyoto müsste jetzt im Kirschblüten Fieber sein. Im Nachmittag Besichtigung des Fushimi-Inari Schreins, der dem Gott Inari und seinen Botschaftern, den Füchsen gewidmet ist. Er ist der Hauptschrein der Inari Schreine, die landesweit 1/3 aller Schreine ausmachen. Ihr Markenzeichen sind die roten Schreintore mit ihrer charakteristischen Form, von denen es hier angeblich über 10’000 Stück geben soll.

Übernachtung im Hotel.

Tag 14
Ausflug in den Nordwesten zum Goldenen Pavillon, ein klassisches Symbol der Kaiserstadt. Weitere Highlights sind auf dem Programm die wir hier noch nicht verraten wollen. Da Kyoto sehr weitläufig ist, brauchen wir für die Besichtigung den ganzen Tag.

Tag 15
Tour zum Kiyomizudera Tempel (UNESCO Weltkulturerbe 1994). Gegründet wurde der ”Tempel des reinen Wassers” im Jahre 778 beim Otowa Wasserfall, auf den sich die Namensgebung bezieht. Die berühmte, auf Holzpfählen errichtete Terrasse erlaubt eine weiträumige Sicht hinunter auf Kyoto.

Spaziergang hinunter entlang der historischen Pflasterstrasse Sannenzaka, vorbei an mehreren historisch bedeutsamen Tempeln. Dazu gehört der Kodai Tempel mit seinem eindrücklichen Zen Steingarten sowie Nebengärten.

Eine unscheinbare Holzdecke gibt uns einen Einblick in die japanische Seele. Die kaum sichtbaren Flecken erzählen von einer blutrünstigen und zugleich faszinierenden Begebenheit aus dem mittelalterlichen Japan. Diese hat den Verlauf der Geschichte wesentlich beeinflusst und das japanische Pflichtgefühl in seinen Grundzügen geprägt.

Spaziergang durch das Geishaviertel Gion mit seinen traditionellen Wohnhäusern und die enge Gasse Pontocho, Kyoto’s exklusivem Restaurantbezirk.

Im späten Nachmittag nehmen wir an einer Teezeremonie teil. Es ist keine spezielle Kleidung erforderlich, nur etwas Geduld und Ausdauer beim Sitzen auf den Knien. Die ritualisierten Abläufe der 400 Jahre alten Teeschule wurden hauptsächlich vom japanischen Zen geformt, was sich in der einfach gehaltenen Einrichtung wiederspiegelt. Das Augenmerk wird bewusst auf die momentane Handlung gerichtet.

Besichtigung des seit 400 Jahren bestehenden Nishiki Wochenmarkts, wo Kyoto’s berühmte Gourmetküche ihre Zutaten findet. Auf engem Raum und in einer hektischen Atmosphäre drängen sich hunderte Läden und Restaurants, die alles bieten was das Gourmetherz begehrt. Der erste Laden eröffnete bereits im Jahre 1310, als Nishiki noch ein reiner Fischmarkt war. Einige Läden werden seit vielen Generationen von ein und derselben Familie betrieben.

Gemeinsames Abendessen und Verabschiedung der Reisegäste des ersten Reiseteils.

Tag 16
ENDE HAUPTREISE: Letzter Tag für die Teilnehmer des ersten Reiseteils. Alle anderen reisen heute weiter.

Freier Tag zur Erholung und Shopping in Kyoto. Abends Transfer zum Internationalen Flughafen Kansai in Osaka.
Rückreise in die Schweiz mit Emirates via Dubai. Ankunft in Zürich am nächsten Tag.

Verlängerung 3. Zusatzwoche
Heute beginnt die optionale Zusatzwoche.

Bereits am Morgen treten wir mit dem futuristischen Shinkansen die Reise nach Westjapan an. Dieses Wunder der Technik bringt uns in 1 Stunde in die 220 km entfernte Regionalhaupstadt Okayama. Mit der Regionalbahn geht es weiter ans nächste Ziel.

Mit seinen historischen Lagerhäusern und Wasserkanal wird das Städtchen Kurashiki auch als Mini-Venedig von Japan bezeichnet. Als zentraler Ort für die Zwischenlagerung von Reis aus der Region, kam dem Städtchen eine nationale Bedeutung zu, welche auch zur Namensgebung führte (kura = Lagerhaus). Die Wasserkanäle wurden genutzt, um Reis von den Lagerhäusern zwecks Verschiffung zum Meerhafen zu transportieren. Dieses für Japan sehr untypische Stadtbild hat seinen eigenen Charme und bietet eine willkommene Abwechslung zu den allgegenwärtigen Tempeln und Schreinen. Die renovierten Lagerhäuser beherbergen nun Museen, kleine Cafés und Läden.

Spätestens seit dem 12. Jahrhundert wird in der Gegend um das Städtchen Bizen Steinzeug hergestellt. Markant für Bizen Töpferwaren sind die rötlich-braune Farbe, zufällige Markierungen/Muster durch das Brennmaterial sowie eine besondere Härte (hoher Eisengehalt). Glasur wird keine aufgetragen, Farben und Muster entstehen während des Brennvorganges. Unterschiedliches Feuerholz wirkt anders auf die Oberfläche und führt zu interessanten, nicht wiederholbaren Ergebnissen. Der Brennvorgang dauert ca. zwei Wochen und verschlingt mehrere Tonnen Brennholz.

Wir besuchen die Töpfereiwerkstatt einer Familie, die das traditionelle Handwerk bereits in der 14. Generation weiterführt. Beim privat geführten Rundgang durch die Werkstatt steht uns der Chef Rede und Antwort. Das Ladengeschäft verfügt im Hinterbereich über ein Atelier mit einem riesigen Brennofen. Die Werke erfreuen sich grosser Beliebtheit, an bester Lage mitten in der Kanalgegend von Kurashiki betreibt die Töpferei ein elegantes Kaffee mit Galerie, wo natürlich ausschliesslich Tonwaren aus hauseigener Produktion ausgestellt sind. Wenn die Zeit es erlaubt, sehen wir uns den bei einem Nachbarhügel gelegenen 600-jährigen Naturbrennofen an.

Tag 17
Freier Tag zur Erholung.
In der Kanalgegend Bikanchiku befinden sich zahlreiche Museen, Galerien, Cafés und Läden mit Handwerk. Wir schlagen vor den freien Tag gemütlich zu gestalten mit einer Auswahl an Museen.

Fakultative Tour: Ausflug ins Städtchen Kojima
Das Städtchen Kojima in der Umgebung von Kurashiki stellt quasi nur Jeans her. Die kleinen Läden bieten direkte Einblicke ins Handwerk und man kann Jeans kaufen von einer Qualität, wie man sie sonst weltweit kaum mehr findet. Viele renommierte Labels aus aller Welt lassen ihre Premium Jeans hier anfertigen.

Eine alte japanische Färbetechnik und eine aufwendige Herstellungsmethode heben die Jeans von der Massenware ab (viele der Herstellungsprozesse sind immer noch analog). Dank der Synergie von Technologie und altem Handwerkskönnen sowie der Zusammenarbeit der lokalen Hersteller, hat das Städtchen das einst dem Untergang geweihte lokale Textilhandwerk in die nächste Generation gerettet.

Bei gutem Wetter geht’s auf den Hügelberg Washuzan, der eine grossartige Aussicht bietet über die Meerenge und die grosse Seto-Ohashi Brücke. Auf der längsten Doppeldeckerbrücke der Welt verkehren Autos und Bahnlinien über das grosse Seto-Binnenmeer. Gestützt auf 5 kleine Inseln verbindet die 13.1 km lange Brücke die grösste Hauptinsel Honshu mit der vierten und kleinsten Hauptinsel Shikoku.

Tag 18
Die Reise geht weiter in den Westen nach Hiroshima City. Nach einer gemütlichen Tramfahrt durch die Stadt nehmen wir die Fähre auf die Insel. Trotz ihrer Nähe zur 1.2 Millionenstadt Hiroshima, wähnt man sich an einigen Stellen der Insel wie am Ende der Welt. Einsame Fischerhäfen mit ein paar Kuttern, enge Bergstrassen garantiert ohne Gegenverkehr, ein paar verlassene Strände, wilde Natur weit und breit – was will man mehr?

Wir treffen uns mit unseren Gastgebern am Fährhafen, einem sehr symphatischen älteren Ehepaar. Ab hier übernehmen sie das Zepter. Bei den Inselbewohnern handelt es sich um eine sehr gesellige und aktive Gemeinschaft, die sich immer über Besuch vom Festland freut.

Viele der möglichen Aktivitäten vor Ort sind saisonabhängig und erst kurzfristig planbar. Wir sind derzeit am Beraten mit den Inselbewohnern und können das definitive Programm erst kurzfristig ankündigen.

Übernachtung im Privathaus.

Tag 19
Am nächsten Morgen nimmt der Ehemann alle Freiwilligen mit zum Fischen aufs Meer. Zusammen mit der Ehefrau präparieren wir die gefangenen Fische, kochen japanisch und bereiten gemeinsam das Abendessen zu.
Auch für heute sind die weiteren Aktivitäten noch in Abklärung. Wir können aber jetzt schon versichern, dass es ein tolles Programm zusammen mit den Inselbewohnern geben wird.

Übernachtung im Privathaus.

Tag 20
Der Ehemann bringt uns per Boot* zu unserem nächsten Ziel, der heiligen Schreininsel Miyajima mit dem markanten roten Tor im Wasser. Vorbei an grossen wie kleinen Nachbarinseln durchfahren wir die Ozuseto Strasse in der riesigen Bucht vor Hiroshima.
*Falls sich die Bedingungen vor Ort kurzfristig ungünstig verändern, müssen wir den Weg zurück übers Festland nehmen.

Besser bekannt unter dem Namen Itsukushima, sind die Insel und das auf dem Wasser scheinbar schwebende Schreintor zu einem weiteren Wahrzeichen Japans geworden. Als göttlicher Boden verehrt und früher für Aussenstehende nicht betretbar, erwarten uns heilige Stätten, weitläufige Natur sowie wilde Affen und handzahme Rehe. Selbstverständlich übernachten wir auf dieser mystischen Insel in einem klassischen Ryokan.

Tag 21
Heute auf dem Programm steht der Hiroshima Friedenspark, der mitten im Flussdelta von Hiroshima City liegt. Besichtigung des Gedenkmuseums sowie der “Atombombenkuppel”, eine der wenigen Strukturen die erhalten blieb, da sie sich direkt unter der Abwurfstelle befand. Die zu Boden gefallenen Kirschblüten tunken die Strassen und Pärke in ein unwirkliches Rosa. Die Farbtupfer wirken fast noch schöner als wenn sie an den Bäumen blühen.

Im Nachmittag kehren wir zur Insel zurück. Mit der Seilbahn geht’s auf den Hausberg Mount Misen (535 müM). Eine ausgedehnte Wanderung führt uns entlang mehrerer Tempel bis zur Bergspitze, wo bei gutem Wetter ein herrlicher Rundum-Panoramablick über das Seto-Binnenmeer und die zahlreichen Inseln wartet. Die Reikado “Halle des spirituellen Feuers” beherbergt ein Feuer, das seit 1200 Jahren brennt. Angeblich hatte der Gründer des heute weit verbreiteten Shingon Buddhismus, Kobo Daishi (siehe Tag 11), höchstpersönlich die Flamme entzündet.

Alternativ für “Bergscheue”: Spazieren im Momijidani Park oder Bummeln im Dorf entlang kleinen Einkaufsläden in der Nähe des Hauptschreins.

Mit einem nächtlichen Spaziergang zum beleuchteten Schreintor beschliessen wir den Tag.
Übernachtung im selben Ryokan.

Tag 22
In nur 1 Stunde bringt uns der Shinkansen von Hiroshima ins 250 km entfernte Himeji. Das in einer Ebene gelegene, unauffällige Städtchen verfügt über eines der Kronjuwele Japans, nämlich das prächtige Himeji Castle. Japan’s grösstes und stattlichstes Schloss (UNESCO Weltkulturerbe 1993) beeindruckt durch seine mächtigen Befestigungsanlagen. Diese sind labyrinthartig angelegt, so dass es Angreifern unmöglich ist an den etwa 1’000 Schiessscharten vorbei bis zum Schlosskern vorzudringen. Es handelt sich um ein Meisterwerk mittelalterlicher Baukunst das alle Kriege und selbst die schwersten Erdbeben bis heute unbeschadet überstanden hat.

Weiterfahrt nach Osaka, der zweitgrössten und zweitwichtigsten Stadt des Landes.

Übernachtung im Hotel.

Tag 23
Freier Tag zur Erholung und Shopping in Osaka.
Abends Transfer zum Internationalen Flughafen Kansai mit dem Flughafen Expresszug.
Rückreise in die Schweiz mit Emirates via Dubai.

Tag 24
Ankunft in Zürich.


Inbegriffen

Hauptreise, 17 Tage

  • Linienflug* mit Emirates: Zürich – Tokyo, Osaka – Zürich (beide Flüge via Dubai)
  • 2 Flughafentransfers* (Narita Airport→ Tokyo, Kyoto/Osaka → Kansai Airport)
  • 11 Übernachtungen in Hotels der Superior Klasse
  • 2 Übernachtungen in traditionellem Ryokan
  • 1 Übernachtung in buddhistischem Tempel
  • 14 Morgenessen (täglich in allen Unterkünften)
  • 5 Mittagessen
  • 8 Abendessen
  • 5 Ausflüge mit privatem Reisebus oder Jumbotaxi
  • Eintritte auf Tagesausflügen
  • Bahntickets
  • Versand Reisegepäck per Kurierdienst von Tokyo ins Onsendorf (1 Gepäckstück/Person)
  • Versand Reisegepäck per Kurierdienst von Takayama/Nara nach Wakayama (1 Gepäckstück/Person)
    * = Abhängig von gebuchter Leistung

Verlängerungswoche, 7 Tage

  • 3 Übernachtungen in Hotels der Superior Klasse
  • 2 Übernachtungen in traditionellem Ryokan
  • 2 Übernachtungen in Privathaus
  • 7 Morgenessen (täglich in allen Unterkünften)
  • 4 Mittagessen
  • 6 Abendessen
  • Eintritte auf Tagesausflügen
  • Bahntickets
  • Versand Reisegepäck per Kurierdienst von Kurashiki nach Miyajima (1 Gepäckstück/Person)
  • Versand Reisegepäck per Kurierdienst von Miyajima nach Osaka (1 Gepäckstück/Person)

Nicht inbegriffen

  • Fakultative Ausflüge
  • Individuelle Mittagessen/Abendessen
  • Kosten für Übergepäck: betrifft Versand Reisegepäck per Kurierdienst
  • Annullierungskosten- und Assistanceversicherung

Wichtige Hinweise zum Reiseprogramm

  • Transfers bei An- und Abreise: Die Reiseleitung befindet sich bereits in Japan. Reisegäste die den im Reiseprogramm angegebenen Flug bei uns buchen, empfangen wir bei der Anreise am Flughafen Narita und begleiten sie bei der Abreise bis zum Flughafen Kansai. Reisegäste die individuell fliegen müssen die Flughafentransfers selber organisieren: Narita/Haneda Airport → Hotel in Tokyo sowie Hotel in Kyoto → Kansai Airport. Treffen mit den übrigen Reiseteilnehmern in der Lobby des Hotels an Tag 2 der Reise!
  • Hotelzimmer sind in Japan kleiner als in anderen Ländern. Zimmer mit Twin Betten (2 einzelne Betten) sind Standard. Zimmer mit Doppelbetten sind oft nicht erhältlich, wo möglich werden wir aber versuchen diese zu buchen. Einzelreisende die sich ein Doppelzimmer teilen bekommen selbstverständlich Twin Betten. Einzelzimmer weisen nicht denselben Komfort auf wie Doppelzimmer und können beträchlich kleiner sein.
  • Keine Einzelzimmer in Ryokan, Tempel und Pension: Einzelreisende müssen sich ein DZ mit einem Mitreisenden teilen (EZ sind leider auch gegen Aufpreis nicht möglich). Ausnahme: nur 1 Einzelreisender ist in der Reisegruppe oder 2 Einzelreisende sind unterschiedlichen Geschlechts. 3 Einzelreisende gleichen Geschlechts müssen sich ein grösseres 3er Zimmer teilen.
  • Traditionelle Unterkünfte wie Ryokan oder Tempel kennen keine Unterscheidung zwischen Nichtraucher- und Raucherzimmer. Dies ist normalerweise kein Problem, da die Putzequipe den Rauchgeruch zu neutralisieren weiss. In seltenen Fällen kann es immer noch leicht nach Rauch riechen. In diesem Falle bitte uns sofort informieren.
  • Besonderheit Tempel: Tempel sind schlichte Anlagen, bei einigen gibt’s kein WC auf dem Zimmer. Die Tempelzimmer sind nicht abschliessbar. Dies hat religiöse Gründe.
  • Die Fluggesellschaft Emirates akzeptiert gegen Aufpreis max. 32 kg pro Gepäckstück.
  • Versand Reisegepäck: Reisen mit grossem Gepäck ist in Japan sehr umständlich bis unmöglich. Daher lassen wir an mehreren Orten das Reisegepäck per Kurier weiterverfrachten. Pro Reiseteilnehmer/-in ist 1 Gepäckstück pro Transport im Buchungspreis inbegriffen. Wer Übergepäck hat muss die Kosten dafür selber entrichten.
    Versandlimite: Gepäckstücke die im Gesamtmass mehr als 160 cm aufweisen (Länge+Breite +Höhe) oder schwerer als 25 kg sind, können vom Kurier nicht transportiert werden. Gepäckstücke die vom Kurier aus irgendwelchen Gründen nicht angenommen werden, müssen auf eigene Faust transportiert werden.
    Empfehlung: Der Versand dauert ca. einen Tag, daher einen kleinen Rucksack mitnehmen für die nötigsten Sachen. Man braucht nur etwas für den Abend und den nächsten Tag.
  • Tag 11: Derzeit ist ein Teil der Bahnstrecke auf den Tempelberg Mt. Koya wegen Taifunschadens unterbrochen. Laut Betreiber ist nicht bekannt, bis wann die Strecke repariert sein wird. Es sind Ersatzbusse im Einsatz.
  • Die Kirschblüte ist temperaturabhängig und zeigt sich deshalb jedes Jahr zu verschiedenen Daten. Selbst wenige Wochen zuvor können die offiziellen Prognosen falsch liegen. Ein Unwetter oder ein plötzlicher Kälteeinbruch können den Blüten ein vorzeitiges Ende bereiten. Auf natürliche Ereignisse haben wir leider keinen Einfluss.
  • Die Schneeaffen baden grundsätzlich nur bei kaltem Wetter. Die wilden Tiere versammeln sich bei grosser Kälte freiwillig in den heissen Quellen. Sie sind sich Touristen gewöhnt und haben ihre natürliche Scheu vor Menschen abgelegt. Sie stehlen schon mal Mobiltelefone, Sonnenbrillen, Portemonnaies etc. und können im Notfall auch kräftig zubeissen! Daher Vorsicht wahren und den Tieren nicht zu Nahe treten. Affen können es als Aggression werten, wenn man ihnen die Zähne zeigt (z.B. beim Lachen), oder mit grossen Kameralinsen auf sie zielt.
  • Um die Reise für Sie möglichst angenehm und persönlich zu gestalten, beschränken wir die Teilnehmerzahl auf maximal 10 Personen.
  • Das Reiseprogramm wird fortlaufend angepasst und daher wird es bis kurz vor Reisebeginn Änderungen geben, die den Charakter der Reise aber nicht wesentlich verändern. Der Grund dafür ist, dass uns Details und ein einzigartiges Erlebnis äusserst wichtig sind. Spezielle Events sind oft erst kurzfristig buchbar, und wir tun alles um unseren Gästen das Bestmögliche zu bieten.
  • Der Schweizer Reisepass muss bis und mit Rückreisedatum gültig sein, ein Visum ist nicht nötig. Die in vielen Ländern gültige Regel, dass der Reisepass 3 oder 6 Monate über das Rückreisedatum gültig sein muss, trifft für Japan nicht zu.
    Infoseite des Japanischen Konsulats in Deutschland: Gültigkeit Reisepass
    Infoseite des Japanischen Konsulats in Deutschland: FAQ
    Liste der Länder mit visafreier Einreise nach Japan

Was unsere Reisen auszeichnet

  • Die persönliche Betreuung unserer Gäste. Japan ist kein einfach zu bereisendes Land, weshalb uns dieser Punkt sehr am Herzen liegt. Sei es eine defekte Kamerabatterie oder ein drückender Schuh – wir sind auch nach dem Tagesprogramm noch für Sie da.
  • Angenehmes Reisen: Kein tägliches Ein- / Auschecken in einem neuen Hotel. Wo es möglich ist machen wir jeweils mehrere Tage an einem Ort Station und von da aus Tagesausflüge.
  • Limitierte Platzzahl: Bewusst kleine Gruppe auf dieser Reise (max. 10 Pers.).
  • Wir besuchen auch aussergewöhnliche Sehenswürdigkeiten (inkl. Überraschungen), die gewöhnlich nicht buchbar sind.
  • Deutsch und Japanisch sprechende Reiseleitung.

Diese Reise wird organisiert von Denis Hofmann & Yoko Shimizu, einem schweizerisch-japanischen Paar das beide Welten kennt und sich als Vermittler zwischen den Kulturen versteht.


Preisliste
Die Preise verstehen sich pro Person ohne Flug.
Im Doppelzimmer: CHF 8999.-
Im Einzelzimmer*: CHF 9899.-
Verlängerungswoche: CHF 3670.-
* = im Ryokan/Tempel sind keine Einzelzimmer erhältlich, siehe “Hinweise zum Reiseprogramm

Flugpreise Hauptreise:
Flug Economy Class, inkl. Flughafentransfers: CHF 1789.-
Flug Business Class, inkl. Flughafentransfers: CHF 5975.-

Flugpreise Hauptreise mit Verlängerungswoche:
Flug Economy Class, inkl. Flughafentransfers: CHF 1964.-
Flug Business Class, inkl. Flughafentransfers: CHF 5981.-
Alle Flüge mit Emirates via Dubai.
Bitte beachten Sie auch die Hinweise zum Reiseprogramm.

Annullationsbedingungen
Es gelten folgende spezielle Annullationsbedingungen (Reisebeginn: 22. März 2018):
Bis 60 Tage vor Reisebeginn 20% des Gesamtbetrages
59 Tage bis und mit 30 Tage vor Reisebeginn 40% des Gesamtbetrages
29 Tage bis und mit 15 Tage vor Reisebeginn 60% des Gesamtbetrages
14 Tage bis und mit 8 Tage vor Reisebeginn 80% des Gesamtbetrages
7 Tage oder weniger vor Reisebeginn 100% des Gesamtbetrages
Zusätzlich können Annullationsspesen anfallen, die wir nach Aufwand verrechnen.

Bitte beachten
Mindestteilnehmerzahl: 6 Personen. Falls diese Zahl nicht erreicht wird, bieten wir nach bestem Bemühen ein gleichwertiges Ersatzprogramm an, das dem der Originalreise möglichst nahe kommt. Bei zu wenig Teilnehmern behalten wir uns vor, die Reise nicht durchzuführen. Wir würden aber sicher mit den bestehenden Interessenten sprechen, um vielleicht doch noch zu einer Lösung zu kommen.

Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. Es gelten die Allgemeinen Vertrags- und Reisebedingungen von Hofmann Voyages, Hünenberg See.

ACHTUNG! DIESE REISE HAT BEREITS STATTGEFUNDEN. DER ANGEZEIGTE INHALT DIENT LEDIGLICH ZUR NACHLESE. EINE ÄHNLICHE REISE FÜR FRÜHLING 2019 IST IN PLANUNG.

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